Hautfunktion

Die Haut schützt unseren Körper
An erster Stelle steht, das Eindringen von Krankheitserregern (Viren, Bakterien und Pilze) zu verhindern, also die immunologische Funktion der Haut. Darüber hinaus hilft sie, Schäden durch UV-Strahlung und äußere Belastungen wie Reibung, Stöße, irritierende Substanzen usw. bestmöglich abzuwenden.

Die Haut als Sinnesorgan
Drei wichtige Komponenten unserer Sinneswahrnehmung, ohne die wir letztlich nicht leben könnten: Kälte, Hitze und den Tastsinn, werden durch die Haut vermittelt. Die Haut als Teil des Stoffwechsels Über die Haut, vor allem über den Schweiß, können Stoffe ausgeschieden werden. Genauso können über die Haut bestimmte Stoffe aufgenommen werden. Deshalb gibt es z. B. Arzneimittel als Pflaster, die an ganz anderer Stelle im Körper wirken. Manche Stoffwechselvorgänge laufen auch direkt in der Haut ab. So kann nur in ihr mit der Hilfe von Sonnenlicht Vitamin D gebildet werden.

Die Haut als Regulator der Körpertemperatur
Das Zusammenspiel von Schweißmenge und Hautdurchblutung ermöglicht dem Körper seine Temperatur fein zu steuern. Dies wird durch das isolierende Unterhautfettgewebe und durch die von den Haaren erzeugten Luftpolster unterstützt.

Die Haut als Kommunikationsorgan
Sie trägt wesentlich dazu bei, ungewollt unsere Emotionen gegenüber anderen zum Ausdruck zu bringen, z. B. wenn wir blass vor Schreck werden oder vor Scham erröten. Und sie liefert uns durch Aussehen und Temperatur auch Hinweise auf unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden.

Und nicht zuletzt:

Die Haut gibt uns einen wichtigen Teil unserer Identität
Sie bestimmt unser Erscheinungsbild mit und vermittelt einen Eindruck über unser Alter.