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Empfindliche Haut

Unsere Haut ist ein fantastisches Organ, welches vielfältige Aufgaben erfüllt. Sie hält täglich zahlreichen Belastungen stand und bietet unserem Körper Schutz vor äußeren Einflüssen. Damit sie diese Dauerleistung erbringen kann, finden permanent Erneuerungsprozesse statt. Nehmen die schädigenden Reize überhand, können sich bei der Reparatur Fehler einstellen. Insbesondere reife Haut reagiert deutlich empfindlicher auf äußere Reize als die noch belastbarere jugendliche Haut. Alltägliche Einflüsse, die man in jungen Jahren noch problemlos verkraftet hat, z. B. raue Textilien oder häufiges Händewaschen, können jetzt zu einer starken Irritation der sensiblen Haut führen. Auch die Neigung zu allergischen Reaktionen der Haut nimmt zu.

Was ist eine empfindliche Haut?

Menschen mit empfindlicher Haut haben eine erniedrigte Reizschwelle für Umwelteinflüsse, wie z. B. Kälte, Wind, UV-Strahlung, Stress oder auf in Pflegeprodukten enthaltenen Duft-, Farb- oder Konservierungsstoffe. Für Manchen können die Beschwerden regelrecht zum "aus der Haut fahren" sein.

Wie sieht empfindliche Haut aus?

Das Hautbild zeigt eine zunehmend trockene und schuppige Haut. Diese fühlt sich rau an und neigt zu kleinen Einrissen mit einer Rötung. Betroffene leiden unter Jucken, Kribbeln und Spannungsgefühl. Wird der Reiz zu stark, neigen die meisten schnell zum Kratzen. Dadurch wird jedoch alles noch schlimmer. Die schützende Barrierefunktion der sensiblen Haut leidet, sie wird durchlässiger, anfälliger für Verletzungen und dem Eintreten von Keimen. Dies kann sich mit zunehmender Rötung, Schwellung und Entzündung bemerkbar machen.

Achtung: Entwickeln sich aus dieser Überempfindlichkeit zunehmend stärkere Symptome mit dauerhaft sichtbaren Veränderungen der Haut, wie z. B. Ekzeme oder Nesselsucht, können diese auf eine allergische Reaktion der Haut hinweisen. Diese Beschwerden sollten ärztlich abgeklärt werden, damit man die auslösenden Substanzen künftig meiden kann. 

Mit zunehmendem Alter macht unsere Haut sicht- und spürbare Veränderungen durch. Ihre natürliche Schutzschicht nimmt ab, die Haut wird trockener und dünner. Die empfindliche Haut reagiert auf äußere Einflüsse, welche schnell zu Hautreizungen führen können. 

Wie kann man empfindliche Haut stärken?

Sich etwas Zeit für das eigene Wohlbefinden in unserem häufig hektischen Lebensstil zu nehmen, ist gut für Körper und Psyche. Hier nennen wir Ihnen die besten Tipps für Ihre Haut:

Cleverer Sonnenschutz

UV-Strahlung ist mitverantwortlich für Hautschäden und Hautalterung. Menschen über 50 sind meist lichtempfindlicher als Jüngere. Schützen Sie Ihre sensible Haut, insbesondere das Dekolleté und die empfindliche Gesichtshaut. Meiden Sie den Aufenthalt in praller Sonne, um Rötungen und Sonnenbrand zu vermeiden. Tragen Sie Ihre Sonnencreme bereits eine halbe Stunde vor dem Sonnenbad auf. Im Gesicht lassen Sie die Sonnencreme vor dem Schminken 15 Minuten einwirken. Verwenden Sie eine Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor. Wichtig ist, dass das Produkt sowohl vor UV-A- als auch vor UV-B-Strahlung schützt. Tragen Sie eine Sonnenbrille, die nicht nur schick aussieht, sondern auch einen guten UV-Schutz hat. 

Denken Sie auch an die Hautpflege nach dem Sonnenbad, sowohl bei normaler Haut als auch bei sensibler oder allergischer Haut. Hier können wir Ihnen das Kosmetikum Hametum® Medizinische Hautpflege mit Hamamelis empfehlen. Die Creme ist nicht nur für die Pflege der trockenen Hände und der trockenen Gesichtshaut geeignet, sondern auch für die beruhigende Pflege des gesamten Körpers. Die Haut, die sensibel und empfindlich ist, kann sich nach dem Sonnenbad regenerieren und pflegt die trockene Haut mit intensiver Feuchtigkeit. Die Creme beruhigt die gereizte Haut, lässt sich leicht auftragen und zieht schnell ein.

Wasser regt den Stoffwechsel an

Übermäßiges Schwitzen und zu wenig trinken, kann die Ursache für trockene Haut sein. Eine ausreichende Flüssigkeitsversorgung ist für den Stoffwechsel der empfindlichen Haut sehr wichtig. Trinken Sie mindestens 2 Liter täglich, bei intensivem Sport und hohen Temperaturen entsprechend mehr (Mineralwasser, Saftschorlen oder ungesüßte Tees). Dies fördert die Durchblutung und damit auch eine gesunde Haut.

Viel Sauerstoff tut gut

Regelmäßige Bewegung an der frischen Luft fördert die Durchblutung der Haut. Dies trägt dazu bei, dass die Hautzellen mit Nährstoffen und Sauerstoff versorgt werden. Schon mit einem täglichen Spaziergang tun Sie sich und Ihrer empfindlichen Haut etwas Gutes.

Vitaminreiche Kost

Süßigkeiten, Softdrinks, Kuchen, Kekse und andere Weißmehlprodukte enthalten sehr viel Zucker und können der sensiblen Haut schaden. Ernähren Sie sich ausgewogen und nährstoffreich, denn eine gesunde Haut benötigt viele Vitamine. Leckeres Obst kann helfen, weniger Süßes zu naschen und damit Kalorien einzusparen. Pflanzliches und Meereskost enthalten viele für die Hautgesundheit wichtige ungesättigte Fettsäuren. Diese finden sich z.B. in Avocados, Nüssen, Saaten, bestimmten Seefischen, Hanfsamenöl, Walnussöl und Leinöl.

 

Gönnen Sie sich mehr Schlaf

Probieren Sie es einfach mal aus: Eine Woche mit täglich etwas mehr Schlaf wird Ihre Haut positiv beeinflussen. Auch im Alltag fest eingeplante Pausen, in denen Sie sich bewusst bei einer Tasse Cappuccino oder Tee mit Lieblingsmusik entspannen, können kleine Wunder wirken.

Rauchende Frau

Bewusster Verzicht

Bei Rauchern wird die Haut schlechter durchblutet, das Gesicht sieht oft blass aus, die Haut ist grau und trocken. Ungesunde Ernährung, Alkoholkonsum und zu viel Stress sind weitere Belastungsfaktoren für die Haut.

Es fällt nicht immer leicht, hilft Ihrer Haut jedoch sehr: Reduzieren Sie Ihren Alkoholkonsum und das Rauchen. Um die positiven Effekte zu spüren, kann eine bewusste Phase des Verzichts sehr hilfreich sein. Legen Sie das in dieser Zeit eingesparte Geld konsequent beiseite und gönnen Sie sich davon etwas Besonderes.

Erste Hilfe bei kleinen Verletzungen

Bei reifer Haut lassen die Selbstheilungskräfte besonders nach. Je schneller kleine Wunden versorgt werden, umso besser: Zum Abspülen der Wunde können Sie sauberes Trinkwasser verwenden. Kleine Schmutzpartikel lassen sich mit einer Pinzette entfernen. Sterile Kompressen oder ein sauberes fusselfreies Tuch sind für das Abtupfen geeignet. Nach der Reinigung sollte die Wunde mit einem Wundspray desinfiziert werden. Diese einfach durchzuführenden Maßnahmen sind – neben dem immer aktuell zu haltenden Tetanus-Impfschutz – die Basis für eine gute Wundheilung.

Weniger ist mehr! Wie pflegt man empfindliche Haut?

Pflege-Tipps bei empfindlicher Haut

Die Reinigung und sanfte Pflege empfindlicher Haut ist sehr wichtig!

Entfernen Sie jeden Abend Ihr Make-up und benutzen Sie nur Peelings für empfindliche Haut. Verwenden Sie Reinigungs- und Pflegeprodukte ohne Inhaltsstoffe wie Farb-, Duft- und Konservierungsstoffe, welche die Haut irritieren können. Je weniger Inhaltsstoffe enthalten sind, desto besser für Ihre sensible Haut.

Welche Kosmetik- und Pflegeprodukte im konkreten Fall geeignet sind, muss man anhand der Inhaltsstoffe prüfen und dann – in möglichst kleiner Menge aufgetragen – zunächst ausprobieren. Ist das passende Produkt gefunden, ist es sinnvoll, möglichst dabei zu bleiben. Denn häufige Produktwechsel sind Stress für empfindliche Haut.

Verzichten Sie auf zu häufiges Waschen und zu starkes Reiben der Haut. Duschen ist schonender als ein Wannenbad, es gehen weniger wertvolle Hautfette verloren. Spülen Sie Ihre Haut mit lauwarmem, nicht mit heißem Wasser, ab. Das ist für Ihre Haut verträglicher. Verwenden Sie pH-neutrale Waschlotionen und trocknen Sie die Haut sanft ab. Zur sanften Ganzkörperpflege empfindlicher Hauttypen kann Hametum® Medizinische Hautpflege angewendet werden.Verzichten Sie auf zu häufiges Waschen und zu starkes Reiben der Haut. Duschen ist schonender als ein Wannenbad, es gehen weniger wertvolle Hautfette verloren. Spülen Sie Ihre Haut mit lauwarmem, nicht mit heißem Wasser, ab. Das ist für Ihre Haut verträglicher. Verwenden Sie pH-neutrale Waschlotionen und trocknen Sie die Haut sanft ab. Zur sanften Ganzkörperpflege empfindlicher Hauttypen kann Hametum® Medizinische Hautpflege angewendet werden.

Mit Hametum® den Wundheilungsprozess unterstützen

Hametum® Wund- und Heilsalbe kann bei rissiger Haut und kleinen Hautverletzungen wie Schürf- oder Schnittwunden und lokalen Hautentzündungen den Wundheilungsprozess unterstützen. Die pflanzliche Salbe mit dem Hamamelis-Wirkstoff fördert die Wundheilung, wirkt gegen Entzündungen und Juckreiz und stillt kleinere Blutungen. Die reichhaltige Salbengrundlage versorgt die empfindliche Haut mit Fett und Feuchtigkeit und hilft so, die gestörte Hautbarriere wiederaufzubauen.

Unterstützend und zur regelmäßigen Ganzkörperpflege ist das Kosmetikum Hametum® Medizinische Hautpflege ebenfalls sehr gut geeignet.