Pflichtangaben: Hametum® Wund- und Heilsalbe 6,25 g / 100 g Salbe. Wirkstoff: Hamamelisdestillat. Anwendungsgebiete: Leichte Hautverletzungen, kleinflächige Entzündungen der Haut und Schleimhäute. Bei großflächigen oder eitrig infizierten Wunden ist die Rücksprache mit einem Arzt erforderlich Hametum® Hämorrhoidensalbe 62,5 mg / 1 g Salbe. Wirkstoff: Hamamelisblätter- und zweigedestillat. Anwendungsgebiete: Zur Besserung der Beschwerden in den Anfangsstadien von Hämorrhoidalleiden. Hinweis: Blut im Stuhl bzw. Blutungen aus dem Darm-After-Bereich bedürfen grundsätzlich der Abklärung durch den Arzt. Hametum® Hämorrhoidenzäpfchen 400 mg / Zäpfchen. Für Erwachsene und Heranwachsende ab 12 Jahren. Wirkstoff: Hamamelisblätter-Auszug. Anwendungsgebiete: Juckreiz, Nässen und Brennen im Afterbereich bei Hämorrhoidalleiden Hametum® Extrakt 1,2 g / 5 ml Flüssigkeit. Wirkstoff: Hamamelisdestillat. Anwendungsgebiete: Kleinflächige Hautverletzungen und Hautentzündungen, Entzündungen des Zahnfleisches. Bei sich ausbreitenden Entzündungen, eitrig infizierten Wunden oder nässenden Wunden ist ein Arzt aufzusuchen. Enthält 15 Vol.-% Alkohol. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker. Dr. Willmar Schwabe GmbH & Co. KG, Karlsruhe

Die Haut richtig pflegen
Darauf kommt es an

Den Alterungsprozess der Haut – der bereits ab dem 25. Lebensjahr beginnt – kann man nicht aufhalten. Allerdings können die belastenden Symptome wie Trockenheit, Schuppenbildung und Juckreiz abgeschwächt oder gar ganz bekämpft werden. Normale Kosmetika reichen dann jedoch nicht aus.

Hier sind Produkte gefragt, die gezielt den Heilungsprozess unterstützen, besonders an empfindlichen Körperpartien wie Ellenbogen oder Schienbeinen. Hametum® Wund- und Heilsalbe ist ein pflanzliches, zugelassenes Arzneimittel, das sich seit Jahrzehnten bewährt.

Was Sie wissen sollten:

  • Die Hautpflege sollte auf Ihre Haut abgestimmt sein. Wählen Sie ein Produkt, das zu Ihrer Haut passt, auch wenn manche Sonderangebote verlockend klingen. Als Faustregel gilt: Trockene Haut benötigt neben Fett auch Feuchtigkeit, während fettige Haut mehr Feuchtigkeit bekommen sollte.
  • Reinigen Sie die Haut mit milden, pH-neutralen Produkten, bevor Sie Pflegeprodukte auftragen. Vor dem Schlafengehen sollte immer eine Reinigung erfolgen, denn auf ungereinigter Haut können Cremes und Salben nicht so gut einziehen. Insbesondere nachts, wenn die Regenerations- beziehungsweise Erholungsphase der Haut beginnt, ist das besonders wichtig.
  • Verwenden Sie beim Baden und Duschen milde, rückfettende, für Ihren Hauttyp geeignete Produkte und cremen Sie sich anschließend immer ein. Machen Sie ein Ritual daraus und massieren Sie die Körperlotion sorgfältig ein. Das unterstützt die Funktion des Bindegewebes und fördert die Durchblutung.
  • Körperhygiene ist wichtig, aber nur im richtigen Maß. Duschen oder baden Sie nicht mehr als einmal täglich. Eine übermäßige Körperhygiene kann der Haut nicht nur Feuchtigkeit entziehen, sondern auch den natürlichen Säureschutzmantel angreifen, der für die Barrierefunktion der Haut (Schutzschild nach außen) verantwortlich ist.
  • Achten Sie auf eine gesunde Lebensweise. Bewegung im Freien fördert die Durchblutung, sodass ausreichend Sauerstoff und Nährstoffe in die Haut transportiert werden können. Trinken ist ebenso wichtig, damit die Haut nicht von innen austrocknet.
  • Meiden Sie Genussgifte. Rauchen, übermäßiger Alkoholkonsum und eine ungesunde Ernährung können die Hautzellen schädigen, sodass der Alterungsprozess der Haut früher einsetzt.
  • Achten Sie auf ausreichenden Sonnenschutz. Dies gilt nicht nur im Urlaub unter südlicher Sonne und im Gebirge, auch beim täglichen Aufenthalt im Freien, zum Beispiel bei der Gartenarbeit, beim Sport oder beim Spazierengehen sollten Sie nicht auf eine Ihrem Hauttyp entsprechende Sonnencreme verzichten.
  • Schlafen Sie ausreichend, denn im Schlaf regeneriert sich die Haut am besten.
  • Nehmen Sie die Angebote der Krebsvorsorgeuntersuchung durch den Hautarzt regelmäßig wahr, damit Hautkrankheiten gegebenenfalls frühzeitig erkannt werden.

Rücken von Frau mit Handtuch

Hausmittel für
gesunde Haut

Hausmittel – wann sind sie ratsam, wann nicht?

Ratschläge für die Verwendung von Hausmitteln werden von Generation zu Generation weitergegeben, doch nicht alle sind empfehlenswert. So gibt es beispielsweise die Empfehlung, Zahnpasta gegen Pickel aufzutragen, da die Zahnpasta austrocknend wirken soll. Doch das Gegenteil trifft zu. Die Inhaltsstoffe der Zahnpasta reizen die bereits entzündete Haut zusätzlich und die Akne verstärkt sich.

Ähnlich verhält es sich mit Quark oder Joghurt gegen Sonnenbrand. Beide Hausmittel sorgen für eine dezente Kühlung, jedoch enthalten Milchprodukte Bakterien, die auf der geschädigten Haut Infektionen auslösen können. Daher sollten Sie auf diese Hausmittel besser verzichten.

Es gibt aber auch Hausmittel, die zu empfehlen sind. Bei trockener Haut hilft es beispielsweise, die betroffenen Hautstellen, wie die Ellenbogen, mit Honig einzureiben. Nach 20 Minuten gründlich abwaschen.

Ähnlich wirkt das Einstreichen der Haut mit Olivenöl. Oder Sie mischen sich Ihr eigenes Wohlfühlbad. Das Grundrezept besteht aus einem Liter Vollmilch und 200 ml Olivenöl. Beides wird ins heiße Badewasser gegossen. Dann bei 35 bis 38 Grad Celsius im Bad entspannen! Wer möchte, kann ein paar Tropfen aromatischer Essenzen hinzufügen (Rosenöl, Orangenöl). Wer es fruchtig mag, mischt die Milch mit dem entsprechenden Saft. Karotten-, Apfel- oder Orangensaft eignen sich beispielsweise gut.

Olivenöl als Hausmittel zur Hautpflege

Der besondere Tipp:

Handcreme-Maske

Bei trockenen, rissigen Händen lohnt es sich, regelmäßig eine Maske anzulegen. Das funktioniert ganz einfach: Tragen Sie eine fettende Handcreme dick auf, umhüllen Sie die Hand mit einem Frühstücksbeutel und verschließen Sie diesen mit einem Einmachgummi. Das Gleiche an der anderen Hand durchführen. Nach 20 Minuten ist Ihre Haut zarter denn je. Der luftdichte Verschluss begünstigt die Aufnahme in die Haut.

Fazit: Hausmittel können den Hautzustand verbessern, die Auswahl der richtigen Helfer ist jedoch von immenser Bedeutung. Fragen Sie Ihren Arzt und Apotheker. Sie können Ihnen konkret Auskunft geben, ob Ihr favorisiertes Hausmittel sinnvoll ist.