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Trockene Hände

Trockene Haut – was sind die Ursachen?

Der Aufenthalt im Freien an einem warmen, sonnigen Sommertag ist wunderbar. Eine Party mit Freunden – gute Unterhaltung, leckeres Essen und spritzige Cocktails – macht einfach Laune.
Doch Vorsicht: äußere „Altmacher“, wie zu viel UV-Strahlung, zu wenig Schlaf, zu viel Alkohol oder Rauchen, können für unsere Haut sehr schädlich sein. Denn diese verursachen biologischen Stress und schädigen das Erbmaterial in den Zellen – auch in der Haut. Geschieht dies im Übermaß, hat es negative Folgen. Denn während im jugendlichen Alter die nötigen Reparaturen täglich tausendfach schnell und mit wenig Fehlern erfolgen können, nimmt die Regenerationsfähigkeit der Zellen mit zunehmendem Alter ab und die Fehlerquote zu. Die Folgen für die Haut sind sicht- und spürbar: Es bilden sich deutliche Falten im Gesicht, die Spannkraft der Haut lässt stärker nach. In der obersten Hautschicht mangelt es zunehmend an Feuchtigkeit und Fettstoffen (Lipiden), man entwickelt eine trockene Haut. Diese ist rau, schuppig, wenig elastisch und wird immer dünner.

Menschen mit Allergieneigung, Neurodermitis oder Erkrankungen wie Diabetes mellitus, Leber- oder Nierenerkrankungen leiden häufig unter trockener Haut. Auch die notwendige dauerhafte Einnahme von Arzneimitteln, wie z. B. Cortison-Präparate, Lipidsenker, "Wassertabletten" (Diuretika) kann unerwünschte Effekte wie trockene Haut mit sich bringen.

Eine wichtige Rolle spielen äußere Einflüsse: Übertriebene Hygiene, wie zu häufiges und intensives Waschen, Duschen oder Baden mit zu heißem Wasser sowie ungeeignete Waschlotionen und Pflegeprodukte, können empfindliche Haut auslaugen. Berufe, die einen täglichen Umgang mit Reinigungs-/ Desinfektionsmitteln erfordern, z. B. als Reinigungs- oder Pflegekräfte, können die Haut sehr belasten. Ebenso gehen klimatische Reize wie Kälte oder trockene Luft häufig mit einer Schädigung der schützenden Hautbarriere einher.

Was fehlt dem Körper, wenn die Haut zu trocken ist?

In der obersten Hautschicht mangelt es zunehmend an Feuchtigkeit und Fettstoffen (Lipiden) mit Störung des sogenannten Hydrolipidfilms. Ursache sind neben den genannten Reizen auch die im Laufe des Lebens nachlassende Talgbildung sowie der zunehmende Mangel an Feuchthaltefaktoren in der Haut. Hinzukommt die Beeinträchtigung des für die Abwehr von Krankheitserregern wichtigen Säureschutzmantels. Die Haut wird durchlässiger und ist damit anfälliger für Infektionen, die durch eintretende Keime verursacht werden können.

Was ist die Hautbarriere?    

Die schützende Hautbarriere umfasst die oberste Schicht der Epidermis, die Hornschicht und den Säureschutzmantel. Der Säureschutzmantel ist entscheidend an der Abwehr von Krankheitserregern beteiligt. An seiner Entstehung sind Talg und Schweiß beteiligt, die sich auf der Hautoberfläche vermischen und einen Film bilden, der von den natürlichen Hautbakterien zersetzt wird. Dadurch wird das Hautmilieu sauer (pH-Wert ca. 5,5). Fehlt es der Hornschicht an Fettstoffen – zum Beispiel durch zu geringe Produktion der Talgdrüsen – trocknet diese aus und der Säureschutzmantel büßt seine Schutzfunktion ein. Reizende Stoffe aus der Umwelt und Erreger haben nun leichtes Spiel.

Was hilft wirklich bei sehr trockener Haut?

Betroffene mit trockener Haut leiden unter Symptomen wie unangenehmem Spannungsgefühl und Juckreiz. Wird der Reiz zu stark, beginnen viele die Haut zu kratzen. Dies verschlimmert den Zustand noch und kann zu weiterer Schädigung in Form von Entzündungen führen. Daher ist es bei trockener Haut besonders wichtig, auf eine geeignete Pflege und Behandlung zu achten: Kleinere Wunden sollt man schnell versorgen und die Wundheilung mit qualitativ hochwertigen Präparaten unterstützen.

Wie oft soll man sich bei trockener Haut eincremen?

Wie häufig die Haut eingecremt werden muss, hängt zum einen vom Ausmaß der Trockenheit ab, zum anderen von der Belastung durch austrocknende äußere Faktoren, wie z. B. häufige Hygienemaßnahmen. Auch kann der Pflegebedarf an verschiedenen Körperstellen sehr unterschiedlich sein – sehr trockene Hände im Gegensatz zu Mischhaut im Gesicht.

Direkt nach der Reinigung lässt sich die beste Pflegewirkung erzielen.

  1. Trocknen Sie die Haut nach dem Waschen sanft ab, so dass keine Wassertropfen oder ein Feuchtigkeitsfilm vorhanden sind.
  2. Dann tragen Sie die pflegende Creme in kleinen Portionen auf und verteilen sie mit leichten kreisenden Bewegungen, bis sie eingezogen ist.
Trockene Haut eincremen

Die Hametum® Medizinische Hautpflege ist für die Pflege im Gesicht und am ganzen Körper sehr gut geeignet. Partien mit rissiger und entzündeter Haut oder kleinen Verletzungen benötigen eine intensivere Pflege. Diese bietet Hametum® Wund- und Heilsalbe.

Achtung: Juckt und spannt die Haut trotz Eincremen nach kurzer Zeit erneut, kann dies ein Zeichen für zu wenig Pflege oder die Anwendung eines ungeeigneten Produkts sein. Sofern man sich unsicher ist, empfiehlt sich eine fachliche Beratung, z. B. in der Apotheke.

 

Trockene Hände

Es ist nicht verwunderlich, dass zarte, glatt und samtweich aussehende Hände häufiger auf schön gestalteten Fotos als im realen Leben zu finden sind. Denn unsere Hände müssen täglich unzähligen Belastungen standhalten: häufiges Händewaschen, ständiger Kontakt mit Wasser und die Verwendung von Reinigungs- und Desinfektionsmitteln. Auch bei Berufen, welche in ständigem Kontakt mit hautreizenden Stoffen sind, sei es als Friseur oder im Bauhandwerk, sind viele davon betroffen. Bei Tätigkeiten im Freien kommt eine Belastung durch UV-Strahlung und – je nach Jahreszeit – Reize durch Kälte und Nässe erschwerend hinzu.

Derartige Strapazen überfordern häufig die körpereigenen Schutzmechanismen, zumal die schützende Hautbarriere unserer Hände nicht so gut ausgeprägt ist wie an anderen Körperstellen. Unsere Hände besitzen keine Schweißdrüsen und nur wenige Talgdrüsen, an der Innenfläche fehlen diese völlig. Der Schutz durch den natürlichen Lipidfilm ist daher unvollständig. Außerdem besitzt die Haut am Handrücken kaum Unterhautfettgewebe, sie ist dünn und leicht verletzbar. Die Folge: Strapazierte Hände sind oft trocken, rau und spröde. Die rissige Haut neigt zu Spannungsgefühl und Juckreiz, insbesondere nach dem Waschen. Durch Reiben und Kratzen wird das Hautbild zusätzlich verschlimmert, es können Rötungen und Entzündungen entstehen.

Was verursacht trockene Hände?

Neben zunehmendem Alter können auch äußere „Altmacher“ wie zu viel UV-Strahlung, Kälte, Alkohol oder Rauchen unsere Haut sehr belasten. Bei unseren Händen kommen als Stressoren für die Haut der häufige Kontakt mit Wasser und Reinigungs- bzw. Desinfektionsmitteln hinzu. Auch die Einnahme bestimmter Arzneimittel oder chronische Erkrankungen können unsere Haut schädigen. So sind Diabetiker häufig von trockener Haut betroffen.

Warum plötzlich trockene Hände?

Strapazierte, empfindliche Haut verliert immer mehr an Feuchtigkeit und Fettstoffen, in der Folge neigt sie zu Trockenheit. Ursache sind neben den genannten reizenden Faktoren auch die im Laufe des Lebens nachlassende Fähigkeit zur Bildung der für den Säureschutzmantel wichtigen Bestandteile. Denn die Talgbildung lässt nach, ebenso mangelt es der Haut zunehmend an Feuchthaltefaktoren. Daraus ergibt sich, dass insbesondere reife, zu Trockenheit neigende Haut einen besonderen Schutz benötigt.

Tipps gegen trockene Hände

Was kann ich gegen trockene Hände tun?

Mehr als 160 Millionen Hände in Deutschland werden jeden Tag geschrubbt, eingeseift und gewaschen. Was in der aktuellen Situation unerlässlich ist, macht unseren Greifern allerdings zu schaffen. Denn Hygiene greift die zarte Haut der Hände an – ein Herd für Keime und Entzündungen kann entstehen. Haben Sie im Moment durch das häufige Waschen auch so trockene Hände?

Die richtige Hygiene unserer Hände ist eine wirkungsvolle Maßnahme, um sich, seine Mitmenschen und vor allem seine Liebsten vor Krankheitserregern zu schützen. In Zeiten von Krankheitswellen, wie wir sie in diesen Wochen mit dem Corona-Virus erleben, ist diese Form der Pflege unerlässlich.

Doch die intensive Reinigung durch Händewaschen mit Seife oder Desinfizieren hinterlässt auch Spuren: Sie stresst Ihre Haut, macht sie trocken und schädigt deren natürliche Schutzbarriere enorm. Denn Wasser und Seife beseitigen nicht nur Viren und andere Krankheitserreger. Sie lösen und entfernen auch die natürliche Schutzschicht aus Fetten, Säuren und gesunden Bakterien. Die Folge: Trockene Haut, sie fühlt sich rau an, sie juckt und neigt zu Rötungen. Ohne regelmäßige Pflege verschlimmern sich Hautbild und Beschwerden zusehends.

 

Was kann man gegen rissige Hände machen?

Eine gute Pflege für die Haut, die jeder Mensch nach der Reinigung einsetzen kann, bietet Hametum® Medizinische Hautpflege (Kosmetikum, erhältlich in der Apotheke). Die Creme mit Hamamelis-Destillat spendet der Haut Feuchtigkeit und zieht schnell ein.

Sie eignet sich für die sanfte Pflege der gestressten Haut, wie trockene oder rissige Hände und ist dabei sehr gut verträglich.
 

Welche Creme bei extrem trockenen Händen?

Noch ärger trifft es Reinigungs-, Küchen- oder medizinisches Personal – deren Hände sind besonders strapaziert und sehr trocken. Kleine Einrisse der Haut, die sich schnell entzünden, können für Sie zum Dauerproblem werden. In diesem Fall benötigt die Haut medizinische Hilfe. Diese bietet das Arzneimittel Hametum® Wund- und Heilsalbe ebenfalls mit dem Wirkstoff aus der Zaubernuss (Hamamelis virginiana). Der pflanzliche Wirkstoff fördert die Wundheilung, hemmt die Entzündung und dadurch den Juckreiz und stillt kleinere Blutungen. Die reichhaltige Salbengrundlage versorgt zusätzlich die trockene Haut mit Fett und Feuchtigkeit und hilft so, die geschädigte Hautbarriere wiederaufzubauen. Ihre Hände fühlen sich nicht mehr so trocken an und sind nicht mehr so verletzlich. 

Praktischer Tipp: Wie bekomme ich meine rauen Hände wieder geschmeidig?

Bei extrem strapazierten und trockenen Händen Hametum® Wund- und Heilsalbe auch vor dem Schlafengehen auftragen und über Nacht einziehen lassen (Zum Einwirken einfach dünne Baumwollhandschuhe tragen).

Was tun gegen raue Hände im Winter?

Unsere Hände benötigen eine angemessene, jedoch nicht übertriebene Reinigung und danach eine gute Pflege.

Tipps für eine gute Händehygiene:

  • Waschen Sie die Hände mit lauwarmem statt heißem Wasser.
  • Verwenden Sie eine geringe Menge milde Seife, die pH-neutral ist. 
  • Pflegen Sie Ihre Hände nach dem Waschen mit einer rückfettenden Creme, z. B. mit Hametum® Medizinische Hautpflege (für die sensible Haut in der kalten Jahreszeit).
  • Legen Sie die Creme am besten griffbereit neben das Waschbecken. 
  • Tragen Sie eine kleine Portion auf einen Handrücken auf und verreiben Sie diese zunächst mit den Handrücken, danach verteilen Sie sie in den Fingerzwischenräumen. 
  • Vor dem Schlafengehen gönnen Sie ihren Händen eine Extra-Portion Creme, bei Bedarf können Sie leichte Baumwollhandschuhe anziehen.

Warum nicht so oft Händewaschen?

Zu häufiges Händewaschen mit Seife oder Waschlotionen – insbesondere in Pandemiezeiten – birgt ein erhöhtes Risiko für Handekzeme. Dies betrifft insbesondere beruflich exponierte Personen in den Gesundheitsberufen. Darauf weisen Experten der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft e. V. (DDG) hin. [1] Sie empfehlen bei fehlender Verschmutzung die Hände zu desinfizieren und anschließend einzucremen – anstelle von häufigem Händewaschen mit Seife. Für die Desinfektion empfehlen sie die Verwendung eines viruswirksamen, alkoholischen Händedesinfektionsmittels, nach Möglichkeit mit die Hautbarriere schützenden Hilfsstoffen wie Glycerol. Nach jeder Waschung und/oder Desinfektion solle die Haut der Hände vollständig mit einem Pflegepräparat eingecremt werden, das die Regeneration der Hautbarriere unterstützt.

Einfache Grundregeln für das Händewaschen nennt die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA).
 

Anleitung für richtiges Händewaschen in nur fünf Schritten:

Schritt 1

Halten Sie die Hände zunächst unter fließendes Wasser. Die Temperatur können Sie so wählen, dass sie angenehm ist (z. B. mit lauwarmen Wasser). 
 

Schritt 2

Seifen Sie dann die Hände gründlich ein – sowohl Handinnenflächen als auch Handrücken, Fingerspitzen, Fingerzwischenräume und Daumen. Denken Sie auch an die Fingernägel. Hygienischer als Seifenstücke sind Flüssigseifen, besonders in öffentlichen Waschräumen.
 

Schritt 3

Reiben Sie die Seife an allen Stellen sanft ein. Richtiges Händewaschen dauert 20 bis 30 Sekunden, ca. zweimaliges Singen von „Happy Birthday“.
 

Schritt 4

Danach die Hände unter fließendem Wasser abspülen. Verwenden Sie in öffentlichen Toiletten zum Schließen des Wasserhahns ein Einweghandtuch oder Ihren Ellenbogen.
 

Schritt 5

Anschließend die Hände gut abtrocknen, auch in den Fingerzwischenräumen. In öffentlichen Toiletten eignen sich zum Abtrocknen am besten Einweghandtücher. Zu Hause sollte jeder nach dem Händewaschen sein persönliches Handtuch benutzen.
 

 

Quelle: https://www.infektionsschutz.de/haendewaschen.html

[1] Pressemeldung DDG vom 29.03.2021