Pflichtangaben: Hametum® Wund- und Heilsalbe. Wirkstoff: Hamamelisdestillat. Anwendungsgebiete: Leichte Hautverletzungen, kleinflächige Entzündungen der Haut und Schleimhäute. Bei großflächigen oder eitrig infizierten Wunden ist die Rücksprache mit einem Arzt erforderlich. Hametum® Hämorrhoidensalbe. Wirkstoff: Hamamelisblätter- und zweigedestillat. Anwendungsgebiete: Zur Besserung der Beschwerden in den Anfangsstadien von Hämorrhoidalleiden. Hinweis: Blut im Stuhl bzw. Blutungen aus dem Darm-After-Bereich bedürfen grundsätzlich der Abklärung durch den Arzt. Hametum® Hämorrhoidenzäpfchen 400 mg / Zäpfchen. Für Erwachsene und Heranwachsende ab 12 Jahren. Wirkstoff: Hamamelisblätter-Auszug. Anwendungsgebiete: Juckreiz, Nässen und Brennen in den Anfangsstadien von Hämorrhoidalleiden. Hametum® Extrakt 1,2 g / 5 ml Flüssigkeit. Wirkstoff: Hamamelisdestillat. Anwendungsgebiete: Kleinflächige Hautverletzungen und Hautentzündungen, Entzündungen des Zahnfleisches. Hinweis: Bei sich ausbreitenden Entzündungen, eitrig infizierten Wunden oder nässenden Wunden ist ein Arzt aufzu­suchen. Enthält 15 Vol.-% Alkohol. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker. Dr. Willmar Schwabe GmbH & Co. KG – Karlsruhe

Tipps zur Wundheilung
So wird reife Haut wieder gesund

Im Alltag kann es schnell zu kleineren Verletzungen der Haut kommen. Bei den meisten handelt es sich um mechanisch bedingte Wunden. In diese Kategorien fallen zum Beispiel Schürfwunden nach einem Sturz, eine kleine Schnittwunde beim Gemüseschneiden oder eine Blase, weil der Schuh schlecht sitzt. Darüber hinaus gibt es thermische Wunden, die durch Verbrennung oder Erfrierung der Haut entstehen können, oder chemische Wunden, die durch Säuren oder Laugen verursacht werden.

Je nach Intensität der Verletzung wird bei einer oberflächlichen Wunde die Oberhaut, die sogenannte Epidermis, manchmal auch die darunterliegende Lederhaut oder Dermis, verletzt. Damit ist der natürliche Schutzmantel der Haut geschädigt, Krankheitserreger können eindringen und eine Entzündung auslösen. Breiten sich die Erreger weiter aus, verstärkt sich die Infektion und die Wundheilung wird erschwert. Besonders reife Haut braucht hier Unterstützung. Je schneller kleinere Wunden versorgt werden, umso eher kann die Haut wieder gesund werden.

Wundversorgung Schritt für Schritt
Kleinere Hautverletzungen selbst versorgen

  1. Wundreinigung
    Lassen Sie kleine Wunden ruhig kurz bluten. Dadurch werden Krankheitserreger und Schmutzpartikel aus der Wunde herausgespült, was die natürliche Wundreinigung unterstützt. Zur weiteren gründlichen Reinigung halten Sie die Wunde am besten unter fließendes Leitungswasser. Achten Sie darauf, dass keine Fremdkörper, wie zum Beispiel kleine Steinchen, Holz- oder Glassplitter in der Wunde zurückbleiben. Diese können Sie gegebenenfalls vorsichtig mit einer Pinzette entfernen.
  2. Wunddesinfektion
    Nach der Reinigung ist es wichtig, die Wunde zu desinfizieren. Verwenden Sie dazu ein geeignetes Wunddesinfektionsmittel. Dieses sollte einen festen Platz in Ihrer Hausapotheke haben. Ein Pflaster schützt die Wunde gegen Erreger von außen.
  3. Heilungsprozess unterstützen
    Nach der ersten Desinfektion der Wunde können Sie den natürlichen Heilungsprozess mit einer Wund-und Heilsalbe unterstützen. Tragen Sie bei kleinen, oberflächlichen Wunden mehrmals täglich eine dünne Schicht auf die Wunde auf. Dazu eignet sich zum Beispiel Hametum® Wund- und Heilsalbe mit dem pflanzlichen Wirkstoff der Zaubernuss (Hamamelis). Das enthaltene Hamamelis-Destillat wirkt entzündungshemmend, stillt kleinere Blutungen und beseitigt Juckreiz. Die reichhaltige Salbengrundlage von Hametum® Wund- und Heilsalbe liefert zusätzlich Fett und Feuchtigkeit und unterstützt so gerade reife Haut dabei, ihre natürliche Barrierefunktion wiederaufzunehmen. Bewahren Sie Hametum® Wund- und Heilsalbe griffbereit in Ihrer Haus- und Reiseapotheke.
  1. Wunde beobachten
    Behalten Sie die Wunde im Blick. Heilt sie gut? Falls Sie unsicher sind, die Wundheilung nicht vorangeht oder die Wunde eitert, sprechen Sie mit einem Arzt. Das gilt auch, wenn sich die Haut um die Wunde heiß anfühlt, gerötet ist oder anschwillt. Dann liegt möglichweise eine Infektion vor.
  2. Wundschorf belassen
    Bildet sich auf der Wunde Wundschorf, kratzen Sie diesen nicht ab. Durch das Kratzen können Erreger und Schmutz in die Wunde gelangen. Der Wundschorf dient der Haut als natürliches Pflaster. Sobald die Wunde vollständig verschorft ist, benötigen Sie also kein Pflaster mehr. Ist die Haut unter dem Wundschorf verheilt, fällt dieser von selbst ab.
  3. Auf Impfschutz achten
    Sie haben eine offene Wunde? Vergewissern Sie sich, ob Ihr Tetanus-Impfschutz noch aktuell ist. Sollten Sie nicht sicher sein, sprechen Sie mit Ihrem Arzt und lassen Sie den Impfschutz gegebenenfalls auffrischen.
Sanfte Heilung für Babyhaut
Im Lauf unseres Lebens verändern sich die Bedürfnisse unserer Haut. Wie die reife Haut, so hat auch Babyhaut besondere Ansprüche. Beide brauchen eine sanfte Pflege, die die Haut optimal mit Feuchtigkeit versorgt, sie beruhigt und schützt. Weitere Informationen