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Hämorrhoiden behandeln

Wie kann man Hämorrhoiden richtig behandeln?

Hämorrhoiden sind den meisten Menschen peinlich, denn wer spricht schon gerne über Probleme intimer Bereiche? Doch genau das sollten Sie tun. Ihr Arzt und Apotheker haben jederzeit ein offenes Ohr dafür. Und je früher die Behandlung beginnt, desto besser können die Symptome bekämpft werden.

Bei der Behandlung eines Hämorrhoidalleidens sind Hametum®-Präparate die richtige Wahl. Hametum® Hämorrhoidensalbe und Hametum® Hämorrhoidenzäpfchen wirken gegen lästige Hämorrhoidalbeschwerden der Anfangsstadien. Beide Präparate sind gut verträglich und eignen sich zur Behandlung länger anhaltender Hämorrhoidalbeschwerden – dies vier Wochen ohne Hinzuziehen eines Arztes.

Praktisch ist die Anwendung von Salbe am Tag und Zäpfchen für die Nacht. Die Applikation der Hämorrhoiden-Salbe kann tagsüber auch nach dem Toilettengang oder Duschen erfolgen.

Zusätzlich pflegt die reichhaltige Salbengrundlage die gereizte Schleimhaut. Beim Zubettgehen kann das Zäpfchen besonders einfach entspannt im Liegen platziert werden und dann störungsfrei in seiner Position verbleiben und am „Ort des Geschehens“ wirken. Führen Sie das Zäpfchen nur soweit in den After ein, dass Sie das Zäpfchen noch mit dem Finger ertasten können. In der Akutphase (bei starkem Juckreiz oder Schmerz) können beide Präparate auch ergänzend zu den in der Regel nur kurzfristig einzusetzenden Schmerzsalben (Lokalanästhetika) angewendet werden.

Zum Glück gibt es eine ganze Reihe von Möglichkeiten, selbst etwas auf natürliche Weise zur Vorbeugung und Linderung von Hämorrhoidalleiden zu tun.

Was tun bei Hämorrhoiden?

Die 10 besten Tipps

Häufig ist ein träger Darm die Ursache für die Probleme mit den Hämorrhoiden. Alles, was einer Verstopfung vorbeugt, entlastet die Hämorrhoiden, denn diese reagieren empfindlich auf starkes Pressen und zu hohen Druck beim Stuhlgang. Ein „darmschonender“ Lebensstil kann bereits die Beschwerden lindern.

Ilustration: gefüllte Wasserflasche mit zwei gefüllten Bechern davor

1. Ausreichend trinken

Zwei bis drei Liter Wasser oder ungesüßter Kräutertee beziehungsweise Saftschorlen unterstützen die Darmfunktion und motivieren den Darm zu einer aktiven Verdauung.

Ilustration: geöffneter Karton mit zwei Stapeln Tabletten davor in unterschiedlicher Menge und Größe

2. Den Darm entlasten

Vermeiden Sie Verstopfung. Wichtig sind eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr und eine ballaststoffreiche Ernährung. Kommt es dennoch zu einer Verstopfung ist es besser, ein schonendes Abführmittel einzusetzen. Geeignet sind Abführmittel auf Basis von Quellstoffen, z. B. Flohsamen oder solche, die den Wassergehalt des Stuhls und damit das Volumen vergrößern und den Stuhl weicher machen, z. B. Lactulose oder Macrogol. Abführmittel können bei akuten Problemen mit Verstopfung eingesetzt werden. Eine dauerhafte Anwendung ist hingegen nicht zu empfehlen.

Damit sich die Beschwerden mit den Hämorrhoiden nicht verschlimmern, ist es sinnvoll gegen die mögliche Ursache mit einer Anpassung auf einen günstigen Lebensstil zu reagieren. Es lohnt sich und wenn man zunächst mit kleinen Veränderungen beginnt, ist es auch gar nicht schwer:

Ilustration: Frau mit Walkingstöcken in Bewegung

3. Regelmäßig bewegen

Bewegt sich der Körper, bewegt sich der Darm. Ideal sind Wandern, Walken, Radfahren oder Schwimmen. Sportarten, die mit Hüpfen, Springen oder Aufprallbewegungen einhergehen, sollten besser vermieden werden. Sie belasten den Beckenboden, was die Beschwerden mit den Hämorrhoiden verstärken kann.

Wichtig zu wissen: In der Gruppe motiviert man sich besser als allein. Doch jeder Mensch ist anders. Entscheidend ist, dass man sich täglich häufig bewegt. Öfter aufstehen und mal am Stehtisch arbeiten, flottes Spazierengehen in der Mittagspause oder am Abend, Treppe statt Lift, ein bis zwei Bushaltestellen vorher aussteigen, all das sind Beispiele für mehr Bewegung im Alltag.

Ilustration: Waage mit 0.0 in der Digital-Anzeige

4. Jedes Kilo weniger zählt

Streben Sie Ihr Normalgewicht an, denn jedes Kilo zu viel belastet den Beckenboden zusätzlich. Setzen Sie sich keine zu hohen Ziele und reduzieren Sie Ihr Gewicht nicht durch eine strenge Diät, sondern durch eine allmähliche Umstellung auf gesunde Ernährung und auf regelmäßige Bewegung. Das führt zwar langsamer zum Ziel, wirkt dafür aber nachhaltig.

Ilustration: volle Toilettenpapierrolle in der Halterung

5. Sanfte Hygiene beugt vor

Sorgen Sie für eine sanfte Hygiene. Mit lauwarmem Wasser angefeuchtetes weiches Toilettenpapier hilft, den empfindlichen Po gründlich zu reinigen und Entzündungen vorzubeugen. Praktisch für unterwegs ist feuchtes Toilettenpapier, z. B. Hametum® Feuchtpflegetücher mit Hamamelis. Wichtig zu wissen: Vermeiden Sie übertriebene Hygiene mit Seifen und Waschlotionen. Sie reizen den Analbereich und können Beschwerden wie Schmerz und Juckreiz verschlimmern.

Ilustration: Früchte wie Birne, Apfel, Getreide und eine kleine Schale mit Linsen

6. Ballaststoffreiche Ernährung

Ballaststoffe sind unverdauliche Nahrungsbestandteile, die den Darm füllen und gleichzeitig die Darmbakterien im Dickdarm unterstützen. Sie sorgen dafür, dass die Darmflora – das sind die gesundheitsfördernden Mikroorganismen im Darm – gesund bleibt, was Auswirkungen auf die Verdauung und auf das Immunsystem hat. Vollkornprodukte, Gemüse und Obst enthalten beispielsweise viele Ballaststoffe. Sie sollten in jeder Mahlzeit enthalten sein.

Ilustration: runde Analog-Uhr mit einem halbgefüllten Glas Wasser davor

7. Weicher Stuhl ist besser

Ein kleines Ritual am Morgen kann bereits dafür sorgen, dass der Darminhalt weich ist und der Stuhlgang ohne starkes Pressen abgeht: Trinken Sie morgens auf nüchternen Magen ein wohltemperiertes Glas stilles Wasser. Am besten stellen Sie es gleich abends vor dem Einschlafen bereit. Zusätzlich helfen Trockenobst (zum Beispiel Dörrpflaumen) oder Quellstoffe wie Floh- und Leinsamen, die Sie morgens ins Müsli oder den Joghurt einrühren können. Damit diese Quellstoffe im Darm nicht zu kompakt werden, ist es wichtig, viel zu trinken.

Ilustration: Toilettentür mit Herr/Frau Symbolen und grünem Pfeil im Kreis herum geführt

8. Zeit für Stuhlgang

Stuhlgang muss immer möglich sein. Nehmen Sie sich die Zeit dafür, auch wenn es gerade mal nicht ins Programm passt. So beugen Sie hartem Stuhl und Verstopfung vor.

Ilustration: Frau in Rückenlage mit angestellten Beinen und Armen neben dem Körper liegend hebt den Rumpf zur Körperstreckung nach oben

9. Beckenbodentraining

Trainieren Sie Ihren Beckenboden. Es gibt viele Übungen dafür. Hier ein Beispiel, das für Männer und Frauen gleichermaßen geeignet ist:

Setzen Sie sich auf einen Stuhl und machen Sie den Rücken rund. Versuchen Sie nun, die Muskulatur rund um den After nach innen zu ziehen. Stellen Sie sich vor, „ein Aufzug fährt nach oben“. Atmen Sie ein, wenn der Aufzug nach oben fährt. Halten Sie die Spannung für zehn Sekunden und atmen Sie dabei aus. Danach folgt die Entspannungsphase. Wiederholen Sie die Übung möglichst zehnmal morgens, mittags und abends. Sie können die Übung überall und jederzeit durchführen.

Ilustration: Megaphon

10. Sprechen Sie darüber

Dies ist der wichtigste Tipp, auch wenn er am meisten Mut erfordert. Dennoch: Hämorrhoidalleiden weisen viele Symptome auf, die individuell behandelt werden sollten. Welche Therapie bei der Erkrankung am besten greift, wissen Arzt und Apotheker. Sprechen Sie diese Experten darauf an und lassen Sie sich beraten. Wichtig ist vor allem zu erfahren, ob eine Selbstmedikation noch möglich ist oder ob die Behandlung durch einen Arzt erfolgen muss. In jedem Stadium kann man selbst viel zur Linderung der Beschwerden beitragen. Dennoch gilt: Je früher behandelt wird, desto erfolgreicher die Therapie.

In den Anfangsstadien können Sie Ihre Hämorrhoidalbeschwerden gut selbst behandeln: Hametum Hämorrhoidensalbe für den Tag und Hametum Hämorrhoidenzäpfchen für die Nacht.

Machen Sie jetzt den Hämorrhoidenselbsttest und erfahren Sie, ob Sie bereits ein Hämorrhoidenproblem haben.